Opera steigt auf WebKit-Engine um

Der norwegische Browser-Hersteller Opera hat das Aus für die eigene Rendering-Engine Presto und den Umstieg auf WebKit angekündigt. Zukünftig wird Opera zur Weiterentwicklung der Engine beitragen, die bereits von Apple, Google und anderen Firmen genutzt wird.

Der Umstieg setzt bei Opera Ressourcen frei, welche für die Entwicklung neuer Funktionen genutzt werden. Im Mobilbereich trägt der Umstieg zur Dominanz von WebKit bei, einige Entwickler verwenden bereits WebKit-Erweiterungen in ihren Mobilseiten, worauf der Opera-Browser bereits reagiert hatte: Einige der Erweiterungen mit dem Präfix -webkit werden auch von Opera interpretiert.

300 Millionen Anwender sollen Opera-Browser derzeit haben, 229 Millionen davon nutzen die Mobil-Browser Opera Mini und Mobile. Opera Mini lässt das Rendering auf den Opera-Servern erledigen und ist deshalb besonders für leistungsschwache Smartphones geeignet.

Der Umstieg ist eine positive Nachricht für Webentwickler, die zukünftig auf einer Plattform weniger testen müssen. Weniger positiv dürfte der Schritt bei Mozilla und Microsoft ankommen, denn je größer die Dominanz von WebKit im Mobil-Markt ausfällt, desto weniger Web-Entwickler sind bereit, ihre Seiten auf anderen Browser-Engines als WebKit zu testen.

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